Seit 1945 gibt es den Suchdienst in Deutschland. Als erste Aufgabe nach dem 2. Weltkrieg galt es, die zersplitterten Familien wieder zusammenzuführen. Die Suche nach vermissten Kindern, Männer und Frauen wurden in Karteien erfasst. Ganze Bücher wurden gedruckt und den Ortsgruppen des DRK zur Verfügung gestellt. Immer mehr Daten wurden in den verschiedenen Sammelstellen zusammengetragen, so die Listen von Konzentrationslagern, von gefallenen Soldaten, Lazaretten und ähnlichen Sammelpunkten von zurückgekehrten Soldaten. Viele Grabstellen wurden erfasst und aufgelistet. Man führt die Daten zentral zusammen und wertet sie aus.

Noch heute werden die Angehörigen gesucht. Nach der Wende wurden weitere Listen aus Gefangenenlager aus den Osteuropäischen Ländern erfaßt und ausgewertet. Die Anträge reißen nicht ab. Inzwischen werden alle Daten gescannt und über Programme erfasst. Umsetzungsprogramme helfen die vielen handschriftlichen Dokumente für den PC leserlich zu machen. Zwar wird die Zusammenführung von lebenden Personen immer seltener, jedoch kann man vielen zumindest ein Stück der Ungewissheit nehmen.

Weitere allgemeine Informationen finden Sie auf den Seiten des Suchdienstes.

Als Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Börde e.V. nehmen wir die Daten und alle weiteren Informationen von Suchenden auf. Wir verstehen uns als Nahtstelle zum Suchdienst des DRK Bundesverbandes, bei dem alle Informationen zusammengetragen wurden und auch noch heute vervollständigt werden.

Wenn Sie eine Beratung wünschen, sollten sie im Vorfeld alle Tatsachen und Dokumente (Kopien) zusammentragen. Selbst Notizen von Erzählungen der Großmutter oder von Freunden können bei der Suche helfen.

Die eigentliche Bearbeitung erfolgt beim Suchdienst München oder Hamburg.

Wir empfehlen dringend das Beratungsgespräch zu nutzen, denn wir haben die Erfahrungen und möchten Sie davon profitieren lassen. Die Beratung und Suche ist kostenfrei. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Angehörigen im zusammenhang mit:

  • dem 2. Weltkrieg
  • der Familienzusammenführung als Spätaussiedler
  • Katastrophen und Kriegereignissen
  • Adoptionen