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Ansprechpartnerin

Ursula Geisthardt

Ehrenamts­koordinatorin

Tel: 03904 72507 - 252
ursula.geisthardt[at]drk-boerde[dot]de

 

 

 

 

 

 

 

Schulsanitäter

Der JRK-Schulsanitätsdienst ist ein gemeinsames Angebot von Schule und Jugendrotkreuz. Er ergänzt und sichert die Erste-Hilfe-Versorgung an der Schule und stellt die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher.

Foto: P. Citoler / DRK

Wer kann Schulsanitäter/in werden?

Schulsanitäterin und Schulsanitäter kann jede Schülerin/ jeder Schüler werden, der/ die erfolgreich eine Erste-Hilfe-Grundausbildung abgeschlossen hat. Diese kann innerhalb der Schule oder extern beim örtlichen Kreisverband des DRK absolviert werden.

Was machen Schulsanitäter/innen?

  • Sie sind als kompetente Ersthelfer/-innen immer für den Notfall gerüstet und geben Sicherheit bei Schulveranstaltungen, Ausflügen und an jedem Schultag.
  • Sie leisten Erste Hilfe bei Unfällen, Verletzungen und Krankheiten.
  • Sie dokumentieren ihre Einsätze gewissenhaft im "Verbandbuch".
  • Sie übernehmen, zusammen mit den Kooperationslehrern, die Pflege und Wartung des Schulsanitätsmaterials.
  • Sie weisen auf Gefahrenquellen in der Schule hin und tragen zu deren Beseitigung bei.

Welchen Nutzen hat die Schule?

Soziale Aspekte

  • Steigerung des Verantwortungsgefühl und der Hilfsbereitschaft unter den Schülerinnen und Schülern
  • Verbesserung des sozialen Klimas in der Schule
  • Positive Darstellung der Schule gegenüber den Eltern und anderen Schulen
  • Steigerung des Ansehens der Schule im Umfeld

Pädagogische Aspekte

  • Förderung des Verantwortungsbewusstseins und der Hilfsbereitschaft der Schüler/-innen
  • Positive Verstärkung durch die Erfahrung, gebraucht zu werden und gelerntes Wissen praktisch anzuwenden
  • Förderung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit durch die themenbezogene Beschäftigung mit dem menschlichen Körper
  • Einübung eines sorgsamen Umgangs mit Sachwerten
  • Erweiterung des Schulangebotes um eine soziale Arbeitsgemeinschaft, in der man für das Leben lernt
  • Die Identifikation der Schüler/-innen mit der Schule steigt
  • Erfüllung des Bildungsauftrags der Schule: Erziehung zu mündigen und sozial handelnden Bürgerinnen und Bürgern

Praktische Aspekte

  • Abdeckung und Gewährleistung einer gesetzlichen Auflage
  • Unfallverhütung und somit Reduzierung von Unfällen
  • Bereitstellung von Ersthelferinnen und Ersthelfern und somit Entlastung der Lehrer/-innen
  • Steigerung der Sicherheit an der Schule
  • Organisatorisch wenig aufwendig
  • Instandhaltung und Verwaltung der Sanitätsmaterialien und des Sanitätsraumes

Was bringt es den Schülerinnen und Schülern?

  • Schüler/-innen lernen Verantwortungsübernahme sowie überlegtes Handeln - auch und gerade in kritischen Situationen.
  • Schüler/-innen erkennen frühzeitig Gefahrenpotenziale und lernen.
  • Das Bewusstsein helfen zu können trägt zu der Entwicklung eines stärkeren Selbstbewusstseins bei.
  • Die Schüler/-innen werden in eine Gruppe integriert, in der Sinnvolles geleistet wird.
  • Die Schüler/-innen können kompetent Erste Hilfe leisten und sicher in Notfällen agieren.
  • Die Schüler/-innen begreifen das Helfen als Wert menschlichen Zusammenlebens.
  • Das Bedürfnis zu helfen wird hier befriedigt.
  • Die Schüler/-innen können ihre Sozialkompetenz (weiter-)entwickeln.
  • Schüler/-innen, die sich im alltäglichen Unterrichtsgeschehen nicht hervortun, werden integriert, da der Schulsanitätsdienst handlungsorientiert ist.
  • Der Leistungsdruck entfällt, da der Schulsanitätsdienst in der Regel kein Unterrichtsfach ist.
  • Jede und jeder kann mitmachen.
  • Der Teamgeist steht bei diesem Angebot im Mittelpunkt.
  • Die Schüler/-innen lernen eine sinnvolle Form der Freizeitbeschäftigung kennen und erhalten die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung.

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